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Inhaltsverzeichnis – Informationen zu Verfahrenskosten im Scheidungsverfahren:

Verfahrenskosten im Scheidungsverfahren

Verfahrenskostenhilfe im Scheidungsverfahren


Verfahrenskosten im Scheidungsverfahren

Eine Ehescheidung muss nicht teuer sein. Eine frühzeitige Einigung hinsichtlich der notwendigen Folgesachen führt zu einer Reduzierung der Kosten. Ich, als Anwalt für Familienrecht in Hamburg, helfe Ihnen dabei, die Scheidungskosten gering zu halten.

Die Höhe der Verfahrenskosten ist immer abhängig davon, in welchem Umfang das Scheidungsverfahren vor Gericht anhängig ist.

Ein reines Scheidungsverfahren ist sehr viel günstiger als ein Verfahren mit weiteren Folgesachen wie Unterhalt, Zugewinn etc..

Solche Folgesachen können gerichtlich geregelt werden, sie müssen es aber nicht. In jedem Fall führen sie zu einer Verteuerung des Verfahrens.

 

Zusammensetzung der Verfahrenskosten im Scheidungsverfahren

Die Scheidungskosten setzen sich zusammen aus den Rechtsanwaltskosten für einen Rechtsanwalt in Hamburg und den Gerichtskosten.

 

Rechtsanwaltskosten im Scheidungsverfahren

Der Rechtsanwalt für Familienrecht erhält für das Scheidungsverfahren eine Verfahrensgebühr und eine Terminsgebühr. Weiter erhält er eine Auslagenpauschale von zurzeit € 20,- und die gesetzliche Mehrwertsteuer.

Grundlage der Rechtsanwalts- und Gerichtskosten ist der Verfahrenswert. Dieser wird vom Gericht festgesetzt und ergibt sich aus dem Nettoeinkommen der Eheleute.

Im Rechtsanwaltsvergütungsgesetz ist festgelegt, wie hoch die Gebühren sind, die ein Rechtsanwalt bei einem bestimmten Wert erhält.

 

Von wem werden die Rechtsanwaltskosten im Scheidungsverfahren getragen?

Die Rechtsanwaltskosten trägt immer der Ehepartner, der den Rechtsanwalt beauftragt. Es ist allerdings möglich, dass sich die Eheleute untereinander einigen und die Kosten teilen, wenn nur ein Rechtsanwalt tätig werden muss.

 

Gerichtskosten im Scheidungsverfahren

Die Gerichtskosten tragen die Eheleute je zur Hälfte. Derjenige, der die Scheidung einreicht, muss die Gerichtskosten allerdings zunächst in voller Höhe vorstrecken. Sollte man nicht in der Lage sein, die Verfahrenskosten aus eigenen Mitteln aufzubringen, kann man Verfahrenskostenhilfe beantragen.

 

Verfahrenskostenhilfe im Scheidungsverfahren

Sollte es Ihnen nicht möglich sein, die Verfahrenskosten selbst zu tragen, weil Ihr Einkommen zu niedrig und/oder Ihre Verbindlichkeiten zu hoch sind, so können wir – als Anwalt für Familienrecht in Hamburg - für Sie Verfahrenskostenhilfe beantragen.

Sollte Ihnen Verfahrenskostenhilfe gewährt werden, so ist die Scheidung entweder kostenlos oder Sie zahlen die Kosten in monatlichen Raten, je nach Höhe Ihres Einkommens, an die Gerichtskasse. Die Raten sind maximal 48 Monate zu leisten, unabhängig davon, ob dann die Kosten bereits vollständig beglichen sind oder nicht.

Bitte füllen Sie die Erklärung über Ihre persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse vollständig aus, unterzeichnen Sie das Formular und senden Sie uns dieses mit den notwendigen Anlagen zu.

 

Formular zur Verfahrenskostenhilfe

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Anlage zum Antrag auf Bewilligung der Verfahrenskostenhilfe
(ZP 1a) Erklärung über die persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse